Umgangspflegschaft §1684 (3) BGB:

 

In besonders konfliktreichen und eingefahrenen Situationen zwischen den Eltern kann das Gericht eine Umgangspflegschaft anordnen.

Das Familiengericht kann über den Umfang des
Umgangsrechts entscheiden und seine Ausübung,
auch gegenüber Dritten, näher regeln.
Es kann die Beteiligten durch Anordnungen zur
Erfüllung der in Absatz 2 §1684 BGB geregelten
Pflicht anhalten. Wird die Pflicht nach
Absatz 2 §1684 BGB dauerhaft oder wiederholt
erheblich verletzt, kann das Familiengericht
auch eine Pflegschaft für die
des Umgangs anordnen (Umgangspflegschaft).

Die Umgangspflegschaft umfasst das Recht, die Herausgabe des Kindes zur Durchführung des Umgangs zu verlangen und für die Dauer des Umgangs dessen Aufenthalt zu bestimmen. Die Anordnung ist zu befristen.